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Lauf Käfer Lauf – neue Rennserie mit VW-Klassiker?

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Der Rennsport erfordert eigentlich nicht viel. Um sich diesem widmen zu können, sind geradezu etwas Geld, ein Auto und eine Strecke nötig. Auf den verschiedenen Rennstrecken dieser Welt finden sich sehr viele VW Käfer. Ist es daher möglich, dass mit dem Klassiker aus Wolfsburg sogar erfolgreiche Rennserien nachhaltig entstehen?

Käfer auf der Rennstrecke – Unterhaltung pur!

Das Gegeneinanderantreten alter Käfer auf der Rennstrecke stellt hervorragende Unterhaltung dar. So wundert es nicht, dass es Beetle Challenges gibt, bei welchen Teams gegeneinander antreten mit einem Käfer mit dem Motor Typ 1. Bei diesem Rennen wurde von den Veranstaltern sichergestellt, dass diejenigen Interessenten mit kleinerem Geldbeutel ebenfalls teilnehmen können.

Diese Serie fand in Großbritannien, das für seine Motorsportbegeisterung bekannt ist, statt. Immerhin stammt gerade der Rennfahrer, welcher sich zum vierten Mal in seiner Karriere den Fahrer-WM-Titel sicherte aus Großbritannien, Lewis Hamilton. Es wundert daher nicht, dass gerade er in den Formel 1-Wetten für das Jahr mit einer Quote von 2,37 als Favorit galt. Im Bereich des Hobby-Racings im Käfer sucht man leider noch vergeblich nach Fahrern wie Hamilton oder Sebastian Vettel. Doch beide Rennsportklassen haben eine Gemeinsamkeit: nämlich die Leidenschaft für den Rennsport mit all seinen Herausforderungen.

Das härteste Offroad-Rennen der Welt

Als das härteste und längste Offroad-Rennen der Welt gilt das berüchtigte Baja 1000 in Mexiko. Daher scheint es geradewegs verrückt, hier mit einem VW Käfer, Baujahr 1982 anzutreten. Doch das Team „Dessert Ringo Racing“ lässt sich ungestört darauf ein und tritt jedes Jahr aufs neue im November an, und zwar in der Klasse 11, in welcher nicht viele Fahrzeuge zu finden sind. Daher sind die Teams sehr beliebt.

Beim Rennen lauern an allen Ecken und Enden Hindernisse. Die Anforderungen sind so hoch, dass alle Teile des Motors bis Getriebe in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher müssen Ersatzteile ständig mitgeführt werden, welche um Mitternacht gewechselt werden.

Dauerhafte Rennserien möglich?

Es gibt weltweit unendlich viele Fans wahrer Klassiker. Zu diesen gehören VW-Käfer und seine Nachfolger. Dabei brauchen gerade die älteren Modelle weitaus mehr Geduld und Ersatzteile als die modernen Autos. Zwar kann der neue Beetle eine höhere Leistung vorweisen, sowie spannendere Manöver auf der Strecke zum Vorschein bringen, doch diesem fehlt der beliebte „Kult-Faktor“ der alten Modelle.

Daher ist leider schwer anzunehmen, dass es in Zukunft eine Beetle-Serie geben wird, welche mit den großen Rennsportserien mithalten kann. Dazu fehlt einfach das nötige Sponsoren- und Medieninteresse.

Trotz dieser Tatsache bleiben für wahre Beetle-Fans die alten Serien und Events einfach etwas Besonderes, das sich durch keinen Formel-1-Grand-Prix ersetzen lässt.

VW-Käfer: Die Geschichte einer Ikone

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Der Käfer wurde erst in der Nachkriegszeit richtig erfolgreich. Seine Ursprünge sind jedoch noch viel früher zu finden, und zwar im Jahre 1934. Zu dieser Zeit schwärmten die Nationalsozialisten von einem Volksauto. Mit der Konstruktion dieses wurde Ferdinand Porsche beauftragt. So stellte dieser nach einigen Test drei verschiedene Modellvarianten des VW Käfers vor. Es handelte sich dabei durchaus um einen Volkswagen, welchen sich jeder durchschnittliche Bürger leisten konnte. Um diese Zeit entstand auch die Stadt Wolfsburg, die sich um das Volkswagen-Werk zu entwickeln begann. Mit dem Zweiten Weltkrieg sank das Interesse daran, preiswerte Volksautos herzustellen und verlegte sich auf die militärische Ausrüstung.

Ein Symbol des Wirtschaftswunders

Die britische Militärregierung war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Aufbau des beschädigten Werkes zuständig. Nach dem Aufbau des Werks wurde schließlich mit der Produktion der Fahrzeuge begonnen. Dabei handelte es sich um Dienstfahrzeuge für Verwaltung. So wurden bis 1950 90.000 Fahrzeuge produziert.

Der Export ins Ausland

Da der deutsche Markt immer noch zu schwach war, begann der Export des Käfers ins Ausland, und zwar in die Niederlande. Anschließend gelangte er in die USA. Drei Jahre später war das Fahrzeug bereits in 88 verschiedenen Ländern bekannt. Damit wurde der Käfer immer bekannter. Seine Erfolgsgeschichte hörte jedoch im Jahre 1985 auf, als der offizielle Verkauf vom Volkswagen in Europa eingestellt wurde. In Mexiko wurde der Käfer jedoch weiterhin hergestellt, und zwar bis zum Jahr 2003.
Es gibt heutzutage noch eine Vielzahl an Käfern weltweit. Das VW Tuning stellt dabei kein großes Problem dar.

Einige Fakten zu VW Käfer

Die Geschichte des Käfers ist im Grunde weltweit bekannt. Trotzdem gibt es einige Fakten, die nicht alle wissen.
So zum Beispiel, dass die Originalfarben der ersten VW Käfer Blaugrau und Schwarz waren. Erst 1950 erschien die Farbe Bordeauxrot und ein Jahr danach die Sandfarbe des Fahrzeugs.

Den Namen Käfer verdankt das Fahrzeugs dem amerikanischen Namen Beetle. Übersetzt auf Deutsch bedeutet Beetle nämlich Käfer. Die Bezeichnung wurde dem Käfer wegen der spezifischen Form verliehen.
Im Jahre 1955 wurde das millionste Exemplar hergestellt. Das letzte hergestellte Exemplar im Jahre 2003 war zugleich das 21.529.464. Exemplar.

Bis zum Jahre 2002 galt der Käfer als das meistverkaufste Fahrzeug der Welt. Im selben Jahr wurde er vom Golf abgelöst.
Laut dem Volkswagen-Chef Heinrich Nordhoff im Jahre 1948 besaß der Käfer eine ganze Reihe an Fehlern. Daher wurde ständig an seiner Verbesserung gearbeitet, sodass er im Jahre 1971 lediglich die äußere Form behielt.

Der Käfer – weiterhin keine Seltenheit auf der Straße

Obwohl der Wagen längst nicht mehr hergestellt wird, kann man ihn oft auf den Straßen erblicken. Dies wundert kaum, zumal es sich um einen Wagen handelt, welcher vielen Menschen ans Herzen gewachsen ist.

Speed-Tuning beim Käfer

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Unter der Bezeichnung Zwitter werden Lebensformen verstanden, welche beide biologische Geschlechter aufweisen. Daneben wird die Bezeichnung mit vermischten Wesen in Beziehung gebracht, wie zum Beispiel mit Fabelwesen. Wenn jedoch der Volkswagen diese Bezeichnung verwendet, dann ist diese auf ein ganz besonderes Käfermodell bezogen. Es handelt sich dabei um Modelle, welche zwischen 1952 und 1953 gebaut wurden. Diese besitzen den Mittelsteg der Brezelfenster-Fahrzeuge. Jedoch sind sie in technischer Hinsicht auf dem Stand der neueren Baureihe. Der Mittelsteg beim Heckfenster entfiel im März 1953, was die Geburt des sogenannten Ovali bedeutete.

Der blaue 52er

Die Geschichte um dieses besondere Modell gestaltet sich genauso bewegend wie die gesamte Geschichte des Käfers. Er wurde im November gebaut und im selben Jahr noch nach Schweden exportiert. Ursprünglich war das 30PS Fahrzeug kastanienbraun, wurde im Jahre 1958 in den Blauton umgespritzt. Es wurde in der Zwischenzeit nach Norwegen verkauft, wo der Besitzer ihn in einer Scheune einlagerte. 

Das Mitglied des norwegischen „Sechs Volt“ Clubs, Vegard Foseid, wurde im Jahre 2006 auf das Fahrzeug aufmerksam. So zog er das Fahrzeug auf einem Anhänger in eine Halle, welche er mit seinen Clubkollegen teilte. Dort beschloss er, den Wagen für die in Hessisch Oldendorf stattfindenden Käfertreffen im Jahre 2009 fit zu machen.

Der Käfer musste erneut fit werden

Der Wagen sah äußerlich weiterhin gut aus, doch unter der Haube befanden sich hässliche Rostnester. Der VW-Fan machte sich an die Arbeit, da der Käfer bis 2009 erneut fit werden musste. Die vergammelten Blechpartien mussten getrennt werden, zahllose Schweisspunkte mussten aufgebohrt werden und der Käfer umfangreich restauriert werden. Die Bodengruppe war gar nicht mehr zu retten. Trotz der mühseligen Arbeit hatte der Norweger nicht vor, den Look der 50er Jahre aufzugeben. Statt dessen entschied sich Vegard dazu, diesen in einen weiteren Vertreter der Stilrichtung „Vintage Speed“ werden zu lassen. 

Ein verchromtes Paar Hupen von Bosch fand auf der Vorderseite an der Karosserie Platz, Stoßstangen wurden gänzlich ausgelassen und der Käfer bekam Firestone Diagonalreifen in der Dimension 5.60-15 / 6.40-15. Diese sind auf originalen Stahlfelgen aufgezogen. Die Felgen wurden zudem hinterachsseitig auf 5 ½ Zoll Breite aufgeschweisst. Der Racinglook wird zudem durch die Antriebsachse unterstrichen, welche durch die Bereifung höhergelegt erscheint.

Selbst der Innenraum ist Racing pur

Der Innenraum des Fahrzeugs enthält weder Teppiche noch Dämmmaterial. Als Zusatzinstrumente kamen ausschließlich welche im Originallook zur Anwendung. Ansonsten veränderte Vegard nichts am ursprünglichen Aussehen des Innenraums. Dies betrifft selbst die Sitze, welche beim Fahren im Vergleich zu den heutigen Fahrzeugen eine richtige Schmerzprobe darstellen.

Bei geöffneter Motorklappe kommt jedoch ein Detail zum Vorschein, das wirklich sehenswert ist: nämlich das seltene Abarth Vergaserkit für den 30PS-Motor. Von diesem existieren heutzutage in Europa noch lediglich zwei Stück. 
Ob durch die Restauration eine Leistungssteigerung erreicht wurde, ist nicht sicher. Jedoch ist ein Zuwachs an Drehmoment deutlich spürbar.

Bei seiner Arbeit hatte sich der Norweger die größte Mühe gegeben, jede Komponente zu reinigen und funktionstüchtig zu machen. So ist das Resultat ein zu hundert Prozent technisch intaktes Fahrzeug, was Vegard durch die 1100 km lange Fahrt von Norwegen nach Hessisch Oldendorf bewies. Nach dem Käfer-Treffen ging es selbstverständlich mit dem Käfer wieder zurück nach Norwegen.

Die richtige Autopflege

AufpassenAuto

Kratzer im Auto sind leider unvermeidbar. So sehr man auch aufpasst, entdeckt man immer wieder Kratzer an den Einstiegsleisten und an der Türverkleidung. Dies liegt daran, dass man beim Einsteigen ins Auto mit den Schuhen einfach häufig daran stößt. Um diese zu entfernen, muss man die Türverkleidung und die Einstiegsleisten reinigen. Wenn man den richtigen Kunststoffreiniger zur Hand hat, ist es ziemlich einfach, die Kratzer vom Kunststoff zu entfernen. Außerdem sollte man auf Autozubehör setzen, denn hochwertige Fußmatten oder Ladekantenschutz kann dabei helfen, die Wertigkeit des Autos länger zu erhalten und vor Verschmutzung und Kratzern zu schützen.

Entfernung von Kratzern mit einem Kunststoffreiniger

Ein gewöhnlicher Reiniger reicht zur Entfernung von Kratzern meist leider nicht aus. Zum Glück gibt es Kunststoffreiniger, welche für diesen Einsatz auch bestimmt sind. Vor der Verwendung des Reinigers wird der Kunststoff zunächst aufgefrischt. Dafür kann man ein dafür vorgesehenes Mittel verwenden, das für die Innenraumpflege geeignet ist. Mit paar einfachen Schritten lassen sich kleinere Kratzer und Beschädigungen ganz leicht entfernen.

Erster Schritt: den Kunststoff reinigen

Im ersten Schritt wird der Kunststoff gereinigt, sodass jeglicher Dreck entfernt wird. In den meisten Fällen reicht dies vollkommen aus, um kleine Beschädigungen und Kratzer unsichtbar zu machen. Zum Reinigungsvorgang selbst wird am besten ein Mikrofasertuch verwendet. Der Kunststoffreiniger sollte silikonölfrei sein, damit der Kunststoff nicht angegriffen wird. Das Mikrofasertuch nimmt bei kreisenden Bewegungen den gesamten Schmutz auf, wobei die Wirkung des Reinigers selbst entfaltet wird. Dieser öffnet die Poren des Kunststoffs, weshalb im nächsten Schritt eine Kunststoffpflege erforderlich ist.

Zweiter Schritt: die Kunststoffpflege

Man kann die Kunststoffpflege entweder direkt auf die betroffene Stelle spritzen oder auf das Mikrofasertuch. Diese zweite Option ist eher zu empfehlen, da sich beim Sprühen auch der Sprühnebel verteilt. Durch die Kunststoffpflege wird der Kunststoff sowohl gepflegt, als auch versiegelt. Da die Auffrischung des Kunststoffes nicht aufwendig ist, sollte man dabei die komplette Türverkleidung reinigen und sich nicht ausschließlich den Kratzern widmen.

Schritt 3: Pflege des Fußraums

Der Fußraum erfordert ebenfalls die richtige Pflege, denn besonders hier muss man mit Kratzern und Verschmutzungen rechnen. Bei der Reinigung des Fußbereiches ist es wichtig, darauf zu achten, den gesamten Bereich zu reinigen, damit es nicht zu einem Farbunterschied kommt.

Die Kunststoffpflege sorgt für ein gepflegtes Aussehen und einen edlen Glanz

Durch die Pflege des Kunststoffes wird dieser nicht nur sauber, sondern die Farbe bekommt eine Auffrischung. Daneben erhält der Kunststoff einen edlen Glanz, der wirklich schön aussieht. Die Reinigungsmittel für den Kunststoff können selbstverständlich auch in anderen Bereichen des Innenraums zur Anwendung kommen.

Gefährliches Autozubehör

AufpassenAutoTrashTuning

ADAC weist darauf hin, dass es im und am Fahrzeug vermeidbare Gefahrquellen durch Zubehör gibt. So können beispielsweise Einschlafwarner als Ohrclip, Holzperlen-Sitzbezüge sowie unbedacht montierte Halterungen für das Navigationsgerät für die Insassen gefährlich werden.

Gefährliches Zubehör im Auto

Im Falle eines Unfalls können Sitzbezüge mit Perlen den Insassen schaden. Denn bei einem Unfall besteht die Gefahr, unter den Gurt durchzurutschen, wenn man auf einer Massageauflage sitzt. Und dies kann selbst lebensgefährlich werden. Daher wird von ADAC emfpohlen, ausschließlich diejenigen Sitzbezüge zu verwenden, welche ein Prüfzeichen aufweisen, dass sich diese rutschfest anbringen lassen.

Lachgas-Attrapen

Zudem weist ADAC darauf hin, dass gerade im Internet eine Menge an gefährlichem und überflüssigem Zubehör für das Auto angeboten wird. Solch ein Fall ist die sogenannte Lachgas-Attrape. Es handelt sich hierbei um ein System, welches seitlich aus den Kotflügeln Wasserdampf spritzt , wodurch eine Lachgas-Einspritzung vorgetäuscht wird. Andere Verkehrsteilnehmer werden durch den Dampf erschreckt. Daher wird empfohlen, vor solchem Zubehör lieber die Finger zu lassen. Denn die Lachgas-Attrapen sind in Deutschland in den Autos verboten.

Einschlafwarner

Es wird zudem vor den Einschlafwarnern gewarnt. Dieser vermeintliche Helfer wird hinter das Ohr geklemmt. Die Funktionsweise des Gerätes ist folgende: Jedes Mal wenn der Kopf des Fahrers nach vorne kippt, wird vom Gerät aus ein akustisches Warnsignal ausgesendet. ADAC nach handelt es sich bei diesem Gerät jedoch um keines, das wirklich zuverlässlich ist, sodass eine falsche Sicherheit vermittelt wird. Außerdem kippt der Kopf nach vorne erst dann, wenn der Sekundenschlaf bereits eingetreten ist. Daher gilt als eine zuverlässige Maßnahme bei Müdigkeit nur eine Sache: Pause machen und eine Runde schlafen.

Airbag-Abdeckungen

Airbag-Abdeckungen, welche ausgelöste Airbags Stück für Stück erneut instand setzen, seien ADAC nach ebenfalls unverlässlich. Denn bei Beschädigungen der Abdeckungen muss das komplette Airbag-Modul erneuert werden. Wer die Abdeckungen einzeln austauscht, geht die Gefahr ein, dass im Falle eines Unfalls die Säcke sich nicht wie vorgesehen öffnen.

Unbedacht Montierte Halterungen

Zu den potenziell gefährlichen Gegenständen im Auto zählen laut ÖAMTC auch unbedacht montierte Handy- und Navi-Halterungen. Tragbare Bildschirme, welche mit Klett-Bändern an die Kopfstützen befestigt werden sind ebenfalls bei Unfällen für die Insassen gefährlich. Denn bei einem Aufprall können diese die Insassen am Kopf treffen.

Besonders gefährlich sind Handy- und Navi-Halterungen, welche im Wirkungsbereich des Airbags montiert werden. Denn diese werden vom Airbag bei Unfällen mit hoher Geschwindigkeit in den Innenraum des Autos geschleudert.

Carbon Keramik Bremsen im Test

BremsenTuningVW

Viele Autos werden mit Carbon-Keramik-Bremsen ausgestattet. Diese verfügen über äußerst widerstandsfähige Eigenschaften, weshalb sie gerade in schnellste Bolide eingebaut werden. Sie bringen Autos mit mehr PS einfach besser zum Stehen. Doch lohnt sich dieses teure Zubehör überhaupt und worin liegen die Vorteile und Nachteile dieser?

Das kohlenstofffaserverstärkte Siliciumcarbid stammt aus der Raumfahrt

Bei den Keramik-Bremsanlagen kommt nicht 20herkömmliche Keramik zum Einsatz, sondern ein mit Carbon, bzw. Kohlenstofffasern verstärktes Siliciumcarbid. Es handelt sich hierbei daher um einen speziellen Verbundwerkstoff, dessen Eigenschaften bereits im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik getestet wurden. Zudem haben Formel-Rennsportserien dazu beigetragen, wichtige Erfahrungwerte über solche Bremsanlagen zu sammeln. Denn bei diesen kamen die Carbon-Keramik-Bremsen bereits vor ihrem Gebrauch bei Serienfahrzeugen zum Einsatz.

Vorteile der Carbon-Keramik-Bremsen

Der größte Vorteil der Carbon-Keramik-Bremsen liegt in der Tatsache, dass diese im Vergleich zu den herkömmlichen Bremsscheiben aus Stahl äußerst hohe und konstante Reibwerte aufweisen. Und dies, ungeachtet der vorliegenden Oberflächenfeuchtigkeit oder Temperatur. Dadurch sind diese Bremsen imstande, dem sogenannten Fading-Effekt entgegenzuwirken. Darunter wird das unerwünschte Nachlassen der Bremswirkung verstanden. Diese Nachlassung kann durch oft nacheinander folgende Bremsmanöver sowie durch längere Bremsvorgänge passieren.

Da das carbonfaserverstärkte Siliciumcarbid eine höhere Zähigkeit und eine niedrigere Dichte bei gleichzeitiger hohen Thermoschockbeständigkeit und Bruchfestigkeit verfügt, kann es gar nicht zum Fading-Effekt kommen. Zudem besitzt der Wirkstoff eine äußerst gute Leitfähigkeit, sodass diese Bremsen selbst bei hohen Temperaturen widerstandsfähig sind.
Zudem ist der Wirkstoff gegen Streusalz und Rost beständig und reibverschleißfrei, sodass die Lebensdauer dieser enorm hoch ist. Die von den Herstellern angegebene Lebensdauer von bis zu 350.000 Kilometern kann jedoch nur bei normalem Alltagseinsatz erreicht werden. Bei Rennfahrzeugen liegt diese bei 50.000 km.

Carbon-Keramik-Bremsen sind nicht nur für schnelle Fahrzeuge geeignet. Größere und schwere Fahrzeuge profitieren nämlich ebenfalls von deren Eigenschaften. Da diese jedoch extrem teuer sind, konnten sie sich bisweilen nicht im Rahmen der Tuning-Teile durchsetzen.

Ein weiterer Vorteil der Carbon-Keramik-Bremsen liegt in deren Gewicht. Sie wiegen nämlich deutlich weniger als die herkömmlichen Bremsen und können je nach Fahrzeugmodell bis zu 50 Prozent Gewichtsersparnis bewirken. Dabei reduzieren sie gleichzeitig die ungefederten Massen, was zu einem optimierten Bremsverhalten sowie zum besseren Einlenkverhalten führt. Bei Nässe ist das Ansprechverhalten der Carbon-Keramik-Bremsen ebenfalls deutlich besser als bei herkömmlichen Bremsen.

Nachteile der Carbon-Keramik-Bremsen

Zu den Nachteilen dieser Bremsen zählen in erster Linie die hohen Produktionskosten und die damit einhergehenden hohen Anschaffungs- und Wartungskosten. Zudem muss die gesamte Bremsumgebung auf die teils hohen Temperaturen ausgelegt sein. Und dies ist der Grund, warum sich die Carbon-Keramik-Bremsen nicht einfach nachrüsten lassen.

Keramik-Bremsbeläge

Im Bereich des Auto-Tuning sind die sogenannten Keramik-Bremsbeläge sehr beliebt. Diese sollen die Bremsperformance aufrüsten. Doch diese haben mit den Carbon-Keramik-Bremsen kaum Gemeinsamkeiten. Bei den Keramik-Bremsbelägen handelt es sich um einen normalen für den Straßenverkehr konzipierten Bremsbelag. Die Belagmischung enthält keramische Reibmittel, was jedoch keinesfalls mit dem kohlenstoffverstärkten Siliciumcarbid zu verwechseln ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich solche Bremsbeläge nicht lohnen. Denn sie reduzieren die Geräuschentwicklung und weisen einen geringeren Verschleiß sowie eine geringere Bremsstaubentwicklung auf. Und dies wirkt sich positiv aus sowohl auf die Umwelt als auch auf das Aussehen der Felgen.

American Love: Der Käfer in Amerika

AmericaAutoBeetleConventionKäferTuningVW

Amerika stellt eines der Länder dar, welches die Menschen magisch anzieht. Die Amerikaner lieben deutsche Autos allgemein. Doch die Kombination Amerikaner und Käfer, bzw. Beetle ist einfach unschlagbar. So können die Deutschen in den Staaten Beetlemania live erleben.

Beetle – die liebevolle Bezeichnung für die Ikone

Der Käfer wird von den Amerikanern so richtig geliebt. Daher bekam dieser die liebevolle Bezeichnung Beetle oder Bug, als er vor mehr als 65 produziert wurde. Die deutsche Bezeichnung wurde aus der amerikanischen herausgeleitet und ersetzte den bis dahin geltenden Namen VW 1500. 

Der Käfer gilt als der Kult schlechthin und wird selbst heute noch weltweit gefeiert und geliebt. Amerikanische Käfer-Fans organisieren sogar das größte Treffen der Beetle-Fans weltweit, um diesem Fahrzeug die Ehre zu erweisen. Zu diesem Zweck kommen sie zur VW Beetle-Sunshinetour nach Travermünde. Im Jahre 2017 lautete das Motto der Tour „Welcome to America“.

VW-Fans auf der US-Tuning Messe Sema

Jedes Jahr lockt die US-Tuning Messe Sema Millionen von VW-Fans nach Las Vegas. Bei dieser Gelegenheit bekommen sie die Gelegenheit, sich die unglaublichsten Tuning-Extreme anzusehen. Auf der riesigen Showbühne wird Chrysler, Honda und VW die Möglichkeit der Selbstdarstellung gegeben. 2017 stellte ein VW Käfer mit 500 PS das Highlight unter den Surfer-Modellen dar. 

Das Modell mit einem Dachträger für das Surfboard trägt die Bezeichnung Herbie und gilt als heiß begehrt unter den VW-Fans. Es ist mit 20 Zoll Leichtmetallfelgen ausgestattet und weist mehrere Farben auf. Diese einzigartige Ausstellung lud vom 30.10. bis zum 2.11. erneut alle Fans ein, um sich die neuen Ideen anzusehen.

Nach Las Vegas und zurück

Die exakte Vorstellung vom amerikanischen Traum kann man eigentlich nur in Amerika bekommen. Zwar kann man den eigenen Wagen schlecht mit nach Amerika transportieren, doch ein Mietwagen vor Ort stellt die sinnvollste Möglichkeit dar, mobil zu bleiben. Bei dieser Gelegenheit kann man sich sowohl für den Mustang entscheiden, um authentisch zu sein. Doch auch der Käfer steht selbstverständlich zur Auswahl. 

Wer in diesem Jahr lieber einem Käfer-Treffen in Deutschland oder in Österreich beiwohnen möchte, sollte sich einfach mal umschauen. Denn selbst im deutschsprachigen Raum gibt es vielversprechende einladende Messeveranstaltungen, bei denen Spaß garantiert ist.