Monat: Januar 2018

VW-Käfer: Die Geschichte einer Ikone

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Der Käfer wurde erst in der Nachkriegszeit richtig erfolgreich. Seine Ursprünge sind jedoch noch viel früher zu finden, und zwar im Jahre 1934. Zu dieser Zeit schwärmten die Nationalsozialisten von einem Volksauto. Mit der Konstruktion dieses wurde Ferdinand Porsche beauftragt. So stellte dieser nach einigen Test drei verschiedene Modellvarianten des VW Käfers vor. Es handelte sich dabei durchaus um einen Volkswagen, welchen sich jeder durchschnittliche Bürger leisten konnte. Um diese Zeit entstand auch die Stadt Wolfsburg, die sich um das Volkswagen-Werk zu entwickeln begann. Mit dem Zweiten Weltkrieg sank das Interesse daran, preiswerte Volksautos herzustellen und verlegte sich auf die militärische Ausrüstung.

Ein Symbol des Wirtschaftswunders

Die britische Militärregierung war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Aufbau des beschädigten Werkes zuständig. Nach dem Aufbau des Werks wurde schließlich mit der Produktion der Fahrzeuge begonnen. Dabei handelte es sich um Dienstfahrzeuge für Verwaltung. So wurden bis 1950 90.000 Fahrzeuge produziert.

Der Export ins Ausland

Da der deutsche Markt immer noch zu schwach war, begann der Export des Käfers ins Ausland, und zwar in die Niederlande. Anschließend gelangte er in die USA. Drei Jahre später war das Fahrzeug bereits in 88 verschiedenen Ländern bekannt. Damit wurde der Käfer immer bekannter. Seine Erfolgsgeschichte hörte jedoch im Jahre 1985 auf, als der offizielle Verkauf vom Volkswagen in Europa eingestellt wurde. In Mexiko wurde der Käfer jedoch weiterhin hergestellt, und zwar bis zum Jahr 2003.
Es gibt heutzutage noch eine Vielzahl an Käfern weltweit. Das VW Tuning stellt dabei kein großes Problem dar.

Einige Fakten zu VW Käfer

Die Geschichte des Käfers ist im Grunde weltweit bekannt. Trotzdem gibt es einige Fakten, die nicht alle wissen.
So zum Beispiel, dass die Originalfarben der ersten VW Käfer Blaugrau und Schwarz waren. Erst 1950 erschien die Farbe Bordeauxrot und ein Jahr danach die Sandfarbe des Fahrzeugs.

Den Namen Käfer verdankt das Fahrzeugs dem amerikanischen Namen Beetle. Übersetzt auf Deutsch bedeutet Beetle nämlich Käfer. Die Bezeichnung wurde dem Käfer wegen der spezifischen Form verliehen.
Im Jahre 1955 wurde das millionste Exemplar hergestellt. Das letzte hergestellte Exemplar im Jahre 2003 war zugleich das 21.529.464. Exemplar.

Bis zum Jahre 2002 galt der Käfer als das meistverkaufste Fahrzeug der Welt. Im selben Jahr wurde er vom Golf abgelöst.
Laut dem Volkswagen-Chef Heinrich Nordhoff im Jahre 1948 besaß der Käfer eine ganze Reihe an Fehlern. Daher wurde ständig an seiner Verbesserung gearbeitet, sodass er im Jahre 1971 lediglich die äußere Form behielt.

Der Käfer – weiterhin keine Seltenheit auf der Straße

Obwohl der Wagen längst nicht mehr hergestellt wird, kann man ihn oft auf den Straßen erblicken. Dies wundert kaum, zumal es sich um einen Wagen handelt, welcher vielen Menschen ans Herzen gewachsen ist.

Speed-Tuning beim Käfer

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Unter der Bezeichnung Zwitter werden Lebensformen verstanden, welche beide biologische Geschlechter aufweisen. Daneben wird die Bezeichnung mit vermischten Wesen in Beziehung gebracht, wie zum Beispiel mit Fabelwesen. Wenn jedoch der Volkswagen diese Bezeichnung verwendet, dann ist diese auf ein ganz besonderes Käfermodell bezogen. Es handelt sich dabei um Modelle, welche zwischen 1952 und 1953 gebaut wurden. Diese besitzen den Mittelsteg der Brezelfenster-Fahrzeuge. Jedoch sind sie in technischer Hinsicht auf dem Stand der neueren Baureihe. Der Mittelsteg beim Heckfenster entfiel im März 1953, was die Geburt des sogenannten Ovali bedeutete.

Der blaue 52er

Die Geschichte um dieses besondere Modell gestaltet sich genauso bewegend wie die gesamte Geschichte des Käfers. Er wurde im November gebaut und im selben Jahr noch nach Schweden exportiert. Ursprünglich war das 30PS Fahrzeug kastanienbraun, wurde im Jahre 1958 in den Blauton umgespritzt. Es wurde in der Zwischenzeit nach Norwegen verkauft, wo der Besitzer ihn in einer Scheune einlagerte. 

Das Mitglied des norwegischen „Sechs Volt“ Clubs, Vegard Foseid, wurde im Jahre 2006 auf das Fahrzeug aufmerksam. So zog er das Fahrzeug auf einem Anhänger in eine Halle, welche er mit seinen Clubkollegen teilte. Dort beschloss er, den Wagen für die in Hessisch Oldendorf stattfindenden Käfertreffen im Jahre 2009 fit zu machen.

Der Käfer musste erneut fit werden

Der Wagen sah äußerlich weiterhin gut aus, doch unter der Haube befanden sich hässliche Rostnester. Der VW-Fan machte sich an die Arbeit, da der Käfer bis 2009 erneut fit werden musste. Die vergammelten Blechpartien mussten getrennt werden, zahllose Schweisspunkte mussten aufgebohrt werden und der Käfer umfangreich restauriert werden. Die Bodengruppe war gar nicht mehr zu retten. Trotz der mühseligen Arbeit hatte der Norweger nicht vor, den Look der 50er Jahre aufzugeben. Statt dessen entschied sich Vegard dazu, diesen in einen weiteren Vertreter der Stilrichtung „Vintage Speed“ werden zu lassen. 

Ein verchromtes Paar Hupen von Bosch fand auf der Vorderseite an der Karosserie Platz, Stoßstangen wurden gänzlich ausgelassen und der Käfer bekam Firestone Diagonalreifen in der Dimension 5.60-15 / 6.40-15. Diese sind auf originalen Stahlfelgen aufgezogen. Die Felgen wurden zudem hinterachsseitig auf 5 ½ Zoll Breite aufgeschweisst. Der Racinglook wird zudem durch die Antriebsachse unterstrichen, welche durch die Bereifung höhergelegt erscheint.

Selbst der Innenraum ist Racing pur

Der Innenraum des Fahrzeugs enthält weder Teppiche noch Dämmmaterial. Als Zusatzinstrumente kamen ausschließlich welche im Originallook zur Anwendung. Ansonsten veränderte Vegard nichts am ursprünglichen Aussehen des Innenraums. Dies betrifft selbst die Sitze, welche beim Fahren im Vergleich zu den heutigen Fahrzeugen eine richtige Schmerzprobe darstellen.

Bei geöffneter Motorklappe kommt jedoch ein Detail zum Vorschein, das wirklich sehenswert ist: nämlich das seltene Abarth Vergaserkit für den 30PS-Motor. Von diesem existieren heutzutage in Europa noch lediglich zwei Stück. 
Ob durch die Restauration eine Leistungssteigerung erreicht wurde, ist nicht sicher. Jedoch ist ein Zuwachs an Drehmoment deutlich spürbar.

Bei seiner Arbeit hatte sich der Norweger die größte Mühe gegeben, jede Komponente zu reinigen und funktionstüchtig zu machen. So ist das Resultat ein zu hundert Prozent technisch intaktes Fahrzeug, was Vegard durch die 1100 km lange Fahrt von Norwegen nach Hessisch Oldendorf bewies. Nach dem Käfer-Treffen ging es selbstverständlich mit dem Käfer wieder zurück nach Norwegen.

Die richtige Autopflege

AufpassenAuto

Kratzer im Auto sind leider unvermeidbar. So sehr man auch aufpasst, entdeckt man immer wieder Kratzer an den Einstiegsleisten und an der Türverkleidung. Dies liegt daran, dass man beim Einsteigen ins Auto mit den Schuhen einfach häufig daran stößt. Um diese zu entfernen, muss man die Türverkleidung und die Einstiegsleisten reinigen. Wenn man den richtigen Kunststoffreiniger zur Hand hat, ist es ziemlich einfach, die Kratzer vom Kunststoff zu entfernen. Außerdem sollte man auf Autozubehör setzen, denn hochwertige Fußmatten oder Ladekantenschutz kann dabei helfen, die Wertigkeit des Autos länger zu erhalten und vor Verschmutzung und Kratzern zu schützen.

Entfernung von Kratzern mit einem Kunststoffreiniger

Ein gewöhnlicher Reiniger reicht zur Entfernung von Kratzern meist leider nicht aus. Zum Glück gibt es Kunststoffreiniger, welche für diesen Einsatz auch bestimmt sind. Vor der Verwendung des Reinigers wird der Kunststoff zunächst aufgefrischt. Dafür kann man ein dafür vorgesehenes Mittel verwenden, das für die Innenraumpflege geeignet ist. Mit paar einfachen Schritten lassen sich kleinere Kratzer und Beschädigungen ganz leicht entfernen.

Erster Schritt: den Kunststoff reinigen

Im ersten Schritt wird der Kunststoff gereinigt, sodass jeglicher Dreck entfernt wird. In den meisten Fällen reicht dies vollkommen aus, um kleine Beschädigungen und Kratzer unsichtbar zu machen. Zum Reinigungsvorgang selbst wird am besten ein Mikrofasertuch verwendet. Der Kunststoffreiniger sollte silikonölfrei sein, damit der Kunststoff nicht angegriffen wird. Das Mikrofasertuch nimmt bei kreisenden Bewegungen den gesamten Schmutz auf, wobei die Wirkung des Reinigers selbst entfaltet wird. Dieser öffnet die Poren des Kunststoffs, weshalb im nächsten Schritt eine Kunststoffpflege erforderlich ist.

Zweiter Schritt: die Kunststoffpflege

Man kann die Kunststoffpflege entweder direkt auf die betroffene Stelle spritzen oder auf das Mikrofasertuch. Diese zweite Option ist eher zu empfehlen, da sich beim Sprühen auch der Sprühnebel verteilt. Durch die Kunststoffpflege wird der Kunststoff sowohl gepflegt, als auch versiegelt. Da die Auffrischung des Kunststoffes nicht aufwendig ist, sollte man dabei die komplette Türverkleidung reinigen und sich nicht ausschließlich den Kratzern widmen.

Schritt 3: Pflege des Fußraums

Der Fußraum erfordert ebenfalls die richtige Pflege, denn besonders hier muss man mit Kratzern und Verschmutzungen rechnen. Bei der Reinigung des Fußbereiches ist es wichtig, darauf zu achten, den gesamten Bereich zu reinigen, damit es nicht zu einem Farbunterschied kommt.

Die Kunststoffpflege sorgt für ein gepflegtes Aussehen und einen edlen Glanz

Durch die Pflege des Kunststoffes wird dieser nicht nur sauber, sondern die Farbe bekommt eine Auffrischung. Daneben erhält der Kunststoff einen edlen Glanz, der wirklich schön aussieht. Die Reinigungsmittel für den Kunststoff können selbstverständlich auch in anderen Bereichen des Innenraums zur Anwendung kommen.

Gefährliches Autozubehör

AufpassenAutoTrashTuning

ADAC weist darauf hin, dass es im und am Fahrzeug vermeidbare Gefahrquellen durch Zubehör gibt. So können beispielsweise Einschlafwarner als Ohrclip, Holzperlen-Sitzbezüge sowie unbedacht montierte Halterungen für das Navigationsgerät für die Insassen gefährlich werden.

Gefährliches Zubehör im Auto

Im Falle eines Unfalls können Sitzbezüge mit Perlen den Insassen schaden. Denn bei einem Unfall besteht die Gefahr, unter den Gurt durchzurutschen, wenn man auf einer Massageauflage sitzt. Und dies kann selbst lebensgefährlich werden. Daher wird von ADAC emfpohlen, ausschließlich diejenigen Sitzbezüge zu verwenden, welche ein Prüfzeichen aufweisen, dass sich diese rutschfest anbringen lassen.

Lachgas-Attrapen

Zudem weist ADAC darauf hin, dass gerade im Internet eine Menge an gefährlichem und überflüssigem Zubehör für das Auto angeboten wird. Solch ein Fall ist die sogenannte Lachgas-Attrape. Es handelt sich hierbei um ein System, welches seitlich aus den Kotflügeln Wasserdampf spritzt , wodurch eine Lachgas-Einspritzung vorgetäuscht wird. Andere Verkehrsteilnehmer werden durch den Dampf erschreckt. Daher wird empfohlen, vor solchem Zubehör lieber die Finger zu lassen. Denn die Lachgas-Attrapen sind in Deutschland in den Autos verboten.

Einschlafwarner

Es wird zudem vor den Einschlafwarnern gewarnt. Dieser vermeintliche Helfer wird hinter das Ohr geklemmt. Die Funktionsweise des Gerätes ist folgende: Jedes Mal wenn der Kopf des Fahrers nach vorne kippt, wird vom Gerät aus ein akustisches Warnsignal ausgesendet. ADAC nach handelt es sich bei diesem Gerät jedoch um keines, das wirklich zuverlässlich ist, sodass eine falsche Sicherheit vermittelt wird. Außerdem kippt der Kopf nach vorne erst dann, wenn der Sekundenschlaf bereits eingetreten ist. Daher gilt als eine zuverlässige Maßnahme bei Müdigkeit nur eine Sache: Pause machen und eine Runde schlafen.

Airbag-Abdeckungen

Airbag-Abdeckungen, welche ausgelöste Airbags Stück für Stück erneut instand setzen, seien ADAC nach ebenfalls unverlässlich. Denn bei Beschädigungen der Abdeckungen muss das komplette Airbag-Modul erneuert werden. Wer die Abdeckungen einzeln austauscht, geht die Gefahr ein, dass im Falle eines Unfalls die Säcke sich nicht wie vorgesehen öffnen.

Unbedacht Montierte Halterungen

Zu den potenziell gefährlichen Gegenständen im Auto zählen laut ÖAMTC auch unbedacht montierte Handy- und Navi-Halterungen. Tragbare Bildschirme, welche mit Klett-Bändern an die Kopfstützen befestigt werden sind ebenfalls bei Unfällen für die Insassen gefährlich. Denn bei einem Aufprall können diese die Insassen am Kopf treffen.

Besonders gefährlich sind Handy- und Navi-Halterungen, welche im Wirkungsbereich des Airbags montiert werden. Denn diese werden vom Airbag bei Unfällen mit hoher Geschwindigkeit in den Innenraum des Autos geschleudert.