VW-Käfer: Die Geschichte einer Ikone

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Der Käfer wurde erst in der Nachkriegszeit richtig erfolgreich. Seine Ursprünge sind jedoch noch viel früher zu finden, und zwar im Jahre 1934. Zu dieser Zeit schwärmten die Nationalsozialisten von einem Volksauto. Mit der Konstruktion dieses wurde Ferdinand Porsche beauftragt. So stellte dieser nach einigen Test drei verschiedene Modellvarianten des VW Käfers vor. Es handelte sich dabei durchaus um einen Volkswagen, welchen sich jeder durchschnittliche Bürger leisten konnte. Um diese Zeit entstand auch die Stadt Wolfsburg, die sich um das Volkswagen-Werk zu entwickeln begann. Mit dem Zweiten Weltkrieg sank das Interesse daran, preiswerte Volksautos herzustellen und verlegte sich auf die militärische Ausrüstung.

Ein Symbol des Wirtschaftswunders

Die britische Militärregierung war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Aufbau des beschädigten Werkes zuständig. Nach dem Aufbau des Werks wurde schließlich mit der Produktion der Fahrzeuge begonnen. Dabei handelte es sich um Dienstfahrzeuge für Verwaltung. So wurden bis 1950 90.000 Fahrzeuge produziert.

Der Export ins Ausland

Da der deutsche Markt immer noch zu schwach war, begann der Export des Käfers ins Ausland, und zwar in die Niederlande. Anschließend gelangte er in die USA. Drei Jahre später war das Fahrzeug bereits in 88 verschiedenen Ländern bekannt. Damit wurde der Käfer immer bekannter. Seine Erfolgsgeschichte hörte jedoch im Jahre 1985 auf, als der offizielle Verkauf vom Volkswagen in Europa eingestellt wurde. In Mexiko wurde der Käfer jedoch weiterhin hergestellt, und zwar bis zum Jahr 2003.
Es gibt heutzutage noch eine Vielzahl an Käfern weltweit. Das VW Tuning stellt dabei kein großes Problem dar.

Einige Fakten zu VW Käfer

Die Geschichte des Käfers ist im Grunde weltweit bekannt. Trotzdem gibt es einige Fakten, die nicht alle wissen.
So zum Beispiel, dass die Originalfarben der ersten VW Käfer Blaugrau und Schwarz waren. Erst 1950 erschien die Farbe Bordeauxrot und ein Jahr danach die Sandfarbe des Fahrzeugs.

Den Namen Käfer verdankt das Fahrzeugs dem amerikanischen Namen Beetle. Übersetzt auf Deutsch bedeutet Beetle nämlich Käfer. Die Bezeichnung wurde dem Käfer wegen der spezifischen Form verliehen.
Im Jahre 1955 wurde das millionste Exemplar hergestellt. Das letzte hergestellte Exemplar im Jahre 2003 war zugleich das 21.529.464. Exemplar.

Bis zum Jahre 2002 galt der Käfer als das meistverkaufste Fahrzeug der Welt. Im selben Jahr wurde er vom Golf abgelöst.
Laut dem Volkswagen-Chef Heinrich Nordhoff im Jahre 1948 besaß der Käfer eine ganze Reihe an Fehlern. Daher wurde ständig an seiner Verbesserung gearbeitet, sodass er im Jahre 1971 lediglich die äußere Form behielt.

Der Käfer – weiterhin keine Seltenheit auf der Straße

Obwohl der Wagen längst nicht mehr hergestellt wird, kann man ihn oft auf den Straßen erblicken. Dies wundert kaum, zumal es sich um einen Wagen handelt, welcher vielen Menschen ans Herzen gewachsen ist.

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