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Lauf Käfer Lauf – neue Rennserie mit VW-Klassiker?

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Der Rennsport erfordert eigentlich nicht viel. Um sich diesem widmen zu können, sind geradezu etwas Geld, ein Auto und eine Strecke nötig. Auf den verschiedenen Rennstrecken dieser Welt finden sich sehr viele VW Käfer. Ist es daher möglich, dass mit dem Klassiker aus Wolfsburg sogar erfolgreiche Rennserien nachhaltig entstehen?

Käfer auf der Rennstrecke – Unterhaltung pur!

Das Gegeneinanderantreten alter Käfer auf der Rennstrecke stellt hervorragende Unterhaltung dar. So wundert es nicht, dass es Beetle Challenges gibt, bei welchen Teams gegeneinander antreten mit einem Käfer mit dem Motor Typ 1. Bei diesem Rennen wurde von den Veranstaltern sichergestellt, dass diejenigen Interessenten mit kleinerem Geldbeutel ebenfalls teilnehmen können.

Diese Serie fand in Großbritannien, das für seine Motorsportbegeisterung bekannt ist, statt. Immerhin stammt gerade der Rennfahrer, welcher sich zum vierten Mal in seiner Karriere den Fahrer-WM-Titel sicherte aus Großbritannien, Lewis Hamilton. Es wundert daher nicht, dass gerade er in den Formel 1-Wetten für das Jahr mit einer Quote von 2,37 als Favorit galt. Im Bereich des Hobby-Racings im Käfer sucht man leider noch vergeblich nach Fahrern wie Hamilton oder Sebastian Vettel. Doch beide Rennsportklassen haben eine Gemeinsamkeit: nämlich die Leidenschaft für den Rennsport mit all seinen Herausforderungen.

Das härteste Offroad-Rennen der Welt

Als das härteste und längste Offroad-Rennen der Welt gilt das berüchtigte Baja 1000 in Mexiko. Daher scheint es geradewegs verrückt, hier mit einem VW Käfer, Baujahr 1982 anzutreten. Doch das Team „Dessert Ringo Racing“ lässt sich ungestört darauf ein und tritt jedes Jahr aufs neue im November an, und zwar in der Klasse 11, in welcher nicht viele Fahrzeuge zu finden sind. Daher sind die Teams sehr beliebt.

Beim Rennen lauern an allen Ecken und Enden Hindernisse. Die Anforderungen sind so hoch, dass alle Teile des Motors bis Getriebe in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher müssen Ersatzteile ständig mitgeführt werden, welche um Mitternacht gewechselt werden.

Dauerhafte Rennserien möglich?

Es gibt weltweit unendlich viele Fans wahrer Klassiker. Zu diesen gehören VW-Käfer und seine Nachfolger. Dabei brauchen gerade die älteren Modelle weitaus mehr Geduld und Ersatzteile als die modernen Autos. Zwar kann der neue Beetle eine höhere Leistung vorweisen, sowie spannendere Manöver auf der Strecke zum Vorschein bringen, doch diesem fehlt der beliebte „Kult-Faktor“ der alten Modelle.

Daher ist leider schwer anzunehmen, dass es in Zukunft eine Beetle-Serie geben wird, welche mit den großen Rennsportserien mithalten kann. Dazu fehlt einfach das nötige Sponsoren- und Medieninteresse.

Trotz dieser Tatsache bleiben für wahre Beetle-Fans die alten Serien und Events einfach etwas Besonderes, das sich durch keinen Formel-1-Grand-Prix ersetzen lässt.

VW-Käfer: Die Geschichte einer Ikone

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Der Käfer wurde erst in der Nachkriegszeit richtig erfolgreich. Seine Ursprünge sind jedoch noch viel früher zu finden, und zwar im Jahre 1934. Zu dieser Zeit schwärmten die Nationalsozialisten von einem Volksauto. Mit der Konstruktion dieses wurde Ferdinand Porsche beauftragt. So stellte dieser nach einigen Test drei verschiedene Modellvarianten des VW Käfers vor. Es handelte sich dabei durchaus um einen Volkswagen, welchen sich jeder durchschnittliche Bürger leisten konnte. Um diese Zeit entstand auch die Stadt Wolfsburg, die sich um das Volkswagen-Werk zu entwickeln begann. Mit dem Zweiten Weltkrieg sank das Interesse daran, preiswerte Volksautos herzustellen und verlegte sich auf die militärische Ausrüstung.

Ein Symbol des Wirtschaftswunders

Die britische Militärregierung war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für den Aufbau des beschädigten Werkes zuständig. Nach dem Aufbau des Werks wurde schließlich mit der Produktion der Fahrzeuge begonnen. Dabei handelte es sich um Dienstfahrzeuge für Verwaltung. So wurden bis 1950 90.000 Fahrzeuge produziert.

Der Export ins Ausland

Da der deutsche Markt immer noch zu schwach war, begann der Export des Käfers ins Ausland, und zwar in die Niederlande. Anschließend gelangte er in die USA. Drei Jahre später war das Fahrzeug bereits in 88 verschiedenen Ländern bekannt. Damit wurde der Käfer immer bekannter. Seine Erfolgsgeschichte hörte jedoch im Jahre 1985 auf, als der offizielle Verkauf vom Volkswagen in Europa eingestellt wurde. In Mexiko wurde der Käfer jedoch weiterhin hergestellt, und zwar bis zum Jahr 2003.
Es gibt heutzutage noch eine Vielzahl an Käfern weltweit. Das VW Tuning stellt dabei kein großes Problem dar.

Einige Fakten zu VW Käfer

Die Geschichte des Käfers ist im Grunde weltweit bekannt. Trotzdem gibt es einige Fakten, die nicht alle wissen.
So zum Beispiel, dass die Originalfarben der ersten VW Käfer Blaugrau und Schwarz waren. Erst 1950 erschien die Farbe Bordeauxrot und ein Jahr danach die Sandfarbe des Fahrzeugs.

Den Namen Käfer verdankt das Fahrzeugs dem amerikanischen Namen Beetle. Übersetzt auf Deutsch bedeutet Beetle nämlich Käfer. Die Bezeichnung wurde dem Käfer wegen der spezifischen Form verliehen.
Im Jahre 1955 wurde das millionste Exemplar hergestellt. Das letzte hergestellte Exemplar im Jahre 2003 war zugleich das 21.529.464. Exemplar.

Bis zum Jahre 2002 galt der Käfer als das meistverkaufste Fahrzeug der Welt. Im selben Jahr wurde er vom Golf abgelöst.
Laut dem Volkswagen-Chef Heinrich Nordhoff im Jahre 1948 besaß der Käfer eine ganze Reihe an Fehlern. Daher wurde ständig an seiner Verbesserung gearbeitet, sodass er im Jahre 1971 lediglich die äußere Form behielt.

Der Käfer – weiterhin keine Seltenheit auf der Straße

Obwohl der Wagen längst nicht mehr hergestellt wird, kann man ihn oft auf den Straßen erblicken. Dies wundert kaum, zumal es sich um einen Wagen handelt, welcher vielen Menschen ans Herzen gewachsen ist.

Speed-Tuning beim Käfer

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Unter der Bezeichnung Zwitter werden Lebensformen verstanden, welche beide biologische Geschlechter aufweisen. Daneben wird die Bezeichnung mit vermischten Wesen in Beziehung gebracht, wie zum Beispiel mit Fabelwesen. Wenn jedoch der Volkswagen diese Bezeichnung verwendet, dann ist diese auf ein ganz besonderes Käfermodell bezogen. Es handelt sich dabei um Modelle, welche zwischen 1952 und 1953 gebaut wurden. Diese besitzen den Mittelsteg der Brezelfenster-Fahrzeuge. Jedoch sind sie in technischer Hinsicht auf dem Stand der neueren Baureihe. Der Mittelsteg beim Heckfenster entfiel im März 1953, was die Geburt des sogenannten Ovali bedeutete.

Der blaue 52er

Die Geschichte um dieses besondere Modell gestaltet sich genauso bewegend wie die gesamte Geschichte des Käfers. Er wurde im November gebaut und im selben Jahr noch nach Schweden exportiert. Ursprünglich war das 30PS Fahrzeug kastanienbraun, wurde im Jahre 1958 in den Blauton umgespritzt. Es wurde in der Zwischenzeit nach Norwegen verkauft, wo der Besitzer ihn in einer Scheune einlagerte. 

Das Mitglied des norwegischen „Sechs Volt“ Clubs, Vegard Foseid, wurde im Jahre 2006 auf das Fahrzeug aufmerksam. So zog er das Fahrzeug auf einem Anhänger in eine Halle, welche er mit seinen Clubkollegen teilte. Dort beschloss er, den Wagen für die in Hessisch Oldendorf stattfindenden Käfertreffen im Jahre 2009 fit zu machen.

Der Käfer musste erneut fit werden

Der Wagen sah äußerlich weiterhin gut aus, doch unter der Haube befanden sich hässliche Rostnester. Der VW-Fan machte sich an die Arbeit, da der Käfer bis 2009 erneut fit werden musste. Die vergammelten Blechpartien mussten getrennt werden, zahllose Schweisspunkte mussten aufgebohrt werden und der Käfer umfangreich restauriert werden. Die Bodengruppe war gar nicht mehr zu retten. Trotz der mühseligen Arbeit hatte der Norweger nicht vor, den Look der 50er Jahre aufzugeben. Statt dessen entschied sich Vegard dazu, diesen in einen weiteren Vertreter der Stilrichtung „Vintage Speed“ werden zu lassen. 

Ein verchromtes Paar Hupen von Bosch fand auf der Vorderseite an der Karosserie Platz, Stoßstangen wurden gänzlich ausgelassen und der Käfer bekam Firestone Diagonalreifen in der Dimension 5.60-15 / 6.40-15. Diese sind auf originalen Stahlfelgen aufgezogen. Die Felgen wurden zudem hinterachsseitig auf 5 ½ Zoll Breite aufgeschweisst. Der Racinglook wird zudem durch die Antriebsachse unterstrichen, welche durch die Bereifung höhergelegt erscheint.

Selbst der Innenraum ist Racing pur

Der Innenraum des Fahrzeugs enthält weder Teppiche noch Dämmmaterial. Als Zusatzinstrumente kamen ausschließlich welche im Originallook zur Anwendung. Ansonsten veränderte Vegard nichts am ursprünglichen Aussehen des Innenraums. Dies betrifft selbst die Sitze, welche beim Fahren im Vergleich zu den heutigen Fahrzeugen eine richtige Schmerzprobe darstellen.

Bei geöffneter Motorklappe kommt jedoch ein Detail zum Vorschein, das wirklich sehenswert ist: nämlich das seltene Abarth Vergaserkit für den 30PS-Motor. Von diesem existieren heutzutage in Europa noch lediglich zwei Stück. 
Ob durch die Restauration eine Leistungssteigerung erreicht wurde, ist nicht sicher. Jedoch ist ein Zuwachs an Drehmoment deutlich spürbar.

Bei seiner Arbeit hatte sich der Norweger die größte Mühe gegeben, jede Komponente zu reinigen und funktionstüchtig zu machen. So ist das Resultat ein zu hundert Prozent technisch intaktes Fahrzeug, was Vegard durch die 1100 km lange Fahrt von Norwegen nach Hessisch Oldendorf bewies. Nach dem Käfer-Treffen ging es selbstverständlich mit dem Käfer wieder zurück nach Norwegen.